Standort Hessen
Immobilien als Kapitalanlage in Frankfurt am Main
Für Frankfurt am Main liegen amtliche Zahlen zu Einwohnerentwicklung, Bautätigkeit und Mietspiegel vor. Sie stehen weiter unten, jeweils mit Quelle und Abrufdatum.

Lokale Einordnung
Wie wir Frankfurt am Main einschätzen
Zwei amtliche Entwicklungen prägen den Frankfurter Wohnungsmarkt derzeit. Erstens ist die Einwohnerzahl nach vier Jahren des Anstiegs zur Jahresmitte 2026 erstmals wieder gesunken, wobei die Stadt selbst darauf hinweist, dass der Rückgang in erheblichem Umfang auf melderechtliche Fortschreibungen zurückgeht und nicht allein auf Fortzüge. Zweitens ist die Zahl der fertiggestellten Wohnungen 2025 gesunken, während die Zahl der genehmigten Wohnungen deutlich gestiegen ist. Der Neubau von morgen ist also bereits beantragt, am Markt angekommen ist er noch nicht.
Für eine Kapitalanlage heißt das: Das Angebot an fertigem Wohnraum wächst in Frankfurt am Main derzeit langsamer als in den Vorjahren, und die veranschlagten Baukosten je Quadratmeter liegen wieder auf hohem Niveau. Beides spricht dafür, den Bestand genauso ernst zu nehmen wie den Neubau, statt auf eine schnelle Angebotsausweitung zu setzen.
Was wir auf dieser Seite bewusst nicht tun: Wir nennen keinen Quadratmeterpreis als Kaufempfehlung und keine Renditeerwartung für die Stadt. Beides wäre eine Zahl ohne Objektbezug. Eine Durchschnittszahl für Frankfurt am Main sagt Ihnen nichts über das Haus, das Sie kaufen würden. Die Kennzahlen, auf die es ankommt, rechnen wir am konkreten Objekt durch, und in den Rechnern können Sie sie selbst nachvollziehen, jeweils mit offengelegtem Rechenweg.
Marktdaten
Zahlen zum Markt in Frankfurt am Main
Einwohnerinnen und Einwohner
776.835
Stand 30. Juni 2026. Gegenüber dem Höchststand von 781.337 zum Jahresende 2025 ein Rückgang um 4.502 Personen (0,6 Prozent). Die Stadt weist darauf hin, dass der Rückgang in erheblichem Umfang durch melderechtliche Fortschreibungen beeinflusst ist; diese betreffen 7.646 Personen.
Stadt Frankfurt am Main, Bürgeramt, Statistik und Wahlen: Frankfurt Statistik.aktuell 10/2026 vom 21.08.2026, Quelle Melderegister, abgerufen am 07.09.2026
Fertiggestellte Wohnungen 2025
3.684
Neun Prozent weniger als im Vorjahr. Der Reinzugang, also Fertigstellungen abzüglich Abbrüche, sank von 3.942 auf 3.468 Wohnungen.
Stadt Frankfurt am Main, Bürgeramt, Statistik und Wahlen: Frankfurt Statistik.aktuell 09/2026 vom 15.06.2026, Quelle Statistische Gebäudedatei, abgerufen am 07.09.2026
Genehmigte Wohnungen 2025
3.298
Ein Anstieg um 29,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Genehmigt ist nicht gebaut: zwischen Baugenehmigung und Bezug liegen üblicherweise mehrere Jahre.
Stadt Frankfurt am Main, Bürgeramt, Statistik und Wahlen: Frankfurt Statistik.aktuell 09/2026 vom 15.06.2026, Quelle Statistische Gebäudedatei, abgerufen am 07.09.2026
Veranschlagte Baukosten je Quadratmeter Wohnfläche im Neubau
2.036 Euro
Kalkuliert zum Zeitpunkt der Baugenehmigung für die 2025 fertiggestellten Neubauwohnungen; je Wohnung 156.827 Euro. Damit liegen die Kosten laut Quelle wieder auf hohem Niveau, jedoch unter dem Spitzenwert des Jahres 2023. Angaben zu den tatsächlich realisierten Baukosten liegen nicht vor. Eine fertiggestellte Neubauwohnung hatte im Schnitt 2,9 Räume und 77 Quadratmeter.
Stadt Frankfurt am Main, Bürgeramt, Statistik und Wahlen: Frankfurt Statistik.aktuell 09/2026 vom 15.06.2026, abgerufen am 07.09.2026
Qualifizierter Mietspiegel
vorgesehen bis 31. Mai 2028
Der Mietspiegel 2026 wurde vom Institut Wohnen und Umwelt im Auftrag der Stadt nach Paragraf 558d BGB erstellt. Er ist laut Institut für den Zeitraum vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Mai 2028 vorgesehen und ist die Grundlage der ortsüblichen Vergleichsmiete, also der Maßstab für jede Mieterhöhung im Bestand.
Institut Wohnen und Umwelt (IWU), Projektseite Mietspiegel Frankfurt am Main 2026, abgerufen am 07.09.2026
Grunderwerbsteuer in Hessen
6 Prozent
Der Steuersatz richtet sich nach dem Bundesland, nicht nach der Stadt, und gilt damit für jeden Kauf in Frankfurt am Main. Bemessungsgrundlage ist der Wert der Gegenleistung, beim Kauf also in der Regel der Kaufpreis.
Land Hessen, Verwaltungsportal Hessen: Grunderwerbsteuer Festsetzung, abgerufen am 07.09.2026
Selbst nachrechnen
Rechnen Sie Ihren Fall durch, bevor Sie mit uns sprechen
Alle vier Rechner legen ihren Rechenweg offen und nennen ihre Annahmen mit Quelle. Sie brauchen dafür weder eine Anmeldung noch ein Gespräch.
- Kaufnebenkosten berechnen
Grunderwerbsteuer nach Bundesland, Notar, Grundbuch und Provision: der Kapitalbedarf neben dem Kaufpreis.
- Mietrendite berechnen
Brutto- und Nettomietrendite mit jedem Zwischenschritt sichtbar.
- Finanzierung und Cashflow berechnen
Rate, Tilgung und monatlicher Überschuss über die Zinsbindung.
- Steuerwirkung schätzen
AfA, Werbungskosten und Grenzsteuersatz einer vermieteten Immobilie.
Häufige Fragen
Fragen zur Kapitalanlage in Frankfurt am Main
Zeigt InvesMI hier konkrete Objekte in Frankfurt am Main?
Nein. Konkrete Objekte stellen wir nicht in einer öffentlichen Liste vor, sondern nach dem kostenlosen Erstgespräch. Dort klären wir zuerst Ihre Ausgangslage; danach zeigen wir Ihnen Objekte, die wir vorher selbst geprüft haben, jeweils mit offener Beispielrechnung.
Woher stammen die Marktzahlen auf dieser Seite?
Aus amtlichen Veröffentlichungen: Einwohnerzahl und Bautätigkeit aus Frankfurt Statistik.aktuell des Bürgeramts, Statistik und Wahlen der Stadt Frankfurt am Main, der Mietspiegel vom Institut Wohnen und Umwelt im Auftrag der Stadt, der Steuersatz der Grunderwerbsteuer vom Land Hessen. Jede Angabe trägt Quelle und Abrufdatum. Zahlen ohne Beleg zeigen wir nicht.
Gilt in Frankfurt am Main ein qualifizierter Mietspiegel?
Ja. Der Mietspiegel 2026 ist ein qualifizierter Mietspiegel nach Paragraf 558d BGB und ist für den Zeitraum vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Mai 2028 vorgesehen. Für Sie als Vermieter ist das der Maßstab, an dem sich eine Mieterhöhung im Bestand messen lassen muss. Kalkulieren Sie eine vermietete Wohnung deshalb nicht mit einer erhofften Neuvertragsmiete, sondern mit der Miete, die sich rechtlich durchsetzen lässt.
Welche Kaufnebenkosten fallen in Frankfurt am Main an?
Die Grunderwerbsteuer richtet sich nach dem Bundesland, nicht nach der Stadt: In Hessen beträgt sie 6 Prozent. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten sowie, je nach Objekt, eine Maklerprovision. Rechnen Sie Ihren Fall im Kaufnebenkostenrechner durch, dort sind alle Annahmen offengelegt und einzeln änderbar.
Berät InvesMI nur in Frankfurt am Main?
Nein. Frankfurt am Main ist unser Sitz, die Beratung ist nicht auf die Stadt beschränkt. Eine eigene Standortseite bekommt eine Stadt erst, wenn für sie belegte Marktdaten und eine eigene Einordnung vorliegen. Welche Städte für Ihre Situation in Frage kommen, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
Erstgespräch zu Frankfurt am Main
Kostenlos und unverbindlich. Wir klären Ihre Ausgangslage, rechnen ein konkretes Objekt durch und Sie entscheiden danach, ob ein zweiter Schritt folgt.