← Alle Rechner

Finanzierung und Cashflow berechnen

Aus Darlehenssumme, Sollzins und Tilgung entsteht die monatliche Rate. Der Rechner zeigt, was von der Miete nach Kosten und Rate im Monat bleibt, und wie die Restschuld in zehn Jahren sinkt.

Wohngebäudemodell über einer transparenten Finanzierungsbrücke mit getrennten Ein- und Auszahlungswegen

Ihr Ergebnis

Cashflow je Monat vor Steuern

−232,08 €

Miete nach Kosten 913,75 € minus Rate 1.145,83 €: Es fehlen 232,08 € im Monat, die Sie zuzahlen.

Angenommen: kein Leerstand, 230,00 € nicht umlegbare Kosten und 805,00 € Instandhaltung im Jahr.

Ihre Angaben

Laut Angebot, zehn Jahre gleich.

Laut Angebot, in Prozent des Darlehens.

Kaltmiete mal zwölf, ohne Betriebskosten.

Weitere Angaben

Anteil der Jahresmiete, der ausfallen kann.

Etwa die Verwaltung, die Mieter nicht zahlen.

Geschätzte Kosten für Reparaturen.

Die Berechnung läuft in Ihrem Browser. Es werden keine Eingaben gespeichert oder übertragen.

Miete gegen Rate je Monat
Miete nach Kosten
913,75 €
Rate
1.145,83 €
Es fehlen im Monat 232,08 €
Restschuldverlauf über 10 Jahre
012345678910 Jahr 10: Restschuld 190.236,91 € 190.236,91 €
Rechenweg
Darlehenssumme
250.000,00 €
Rate je Monat (Annuität)
1.145,83 €
Miete nach Kosten je Monat
913,75 €
Zinsanteil im ersten Monat
729,17 €
Tilgungsanteil im ersten Monat
416,66 €
Zinsanteil im ersten Jahr
8.668,98 €
Tilgungsanteil im ersten Jahr
5.080,98 €
Restschuld nach dem ersten Jahr
244.919,02 €

Rate

  1. Formel Rate je Monat = Darlehenssumme × (Sollzins + anfängliche Tilgung) ÷ 12
  2. Rate je Monat 250.000,00 € × (3,5 % + 2 %) ÷ 12 = 1.145,83 €
  3. Zinsanteil im ersten Monat 250.000,00 € × 3,5 % ÷ 12 = 729,17 €
  4. Tilgungsanteil im ersten Monat 1.145,83 € − 729,17 € = 416,66 €
  5. Zinsanteil im ersten Jahr Summe der zwölf Zinsanteile auf die jeweilige Restschuld = 8.668,98 €
  6. Tilgungsanteil im ersten Jahr Summe der zwölf Tilgungsanteile = 5.080,98 €

Cashflow vor Steuern

  1. Formel Cashflow je Monat vor Steuern = (Jahreskaltmiete − Leerstand − nicht umlegbare Kosten − Instandhaltung) ÷ 12 − Rate je Monat
  2. Leerstandsabzug 12.000,00 € × 0 % = 0,00 €
  3. Effektive Jahresmiete 12.000,00 € − 0,00 € = 12.000,00 €
  4. Miete nach Kosten je Jahr 12.000,00 € − 230,00 € − 805,00 € = 10.965,00 €
  5. Miete nach Kosten je Monat 10.965,00 € ÷ 12 = 913,75 €
  6. Cashflow je Monat vor Steuern 913,75 € − 1.145,83 € = −232,08 €

Restschuldverlauf über 10 Jahre, jeweils zum Jahresende

Jahr Zins im Jahr Tilgung im Jahr Restschuld
1 8.668,98 € 5.080,98 € 244.919,02 €
2 8.488,31 € 5.261,65 € 239.657,37 €
3 8.301,15 € 5.448,81 € 234.208,56 €
4 8.107,36 € 5.642,60 € 228.565,96 €
5 7.906,66 € 5.843,30 € 222.722,66 €
6 7.698,83 € 6.051,13 € 216.671,53 €
7 7.483,62 € 6.266,34 € 210.405,19 €
8 7.260,75 € 6.489,21 € 203.915,98 €
9 7.029,93 € 6.720,03 € 197.195,95 €
10 6.790,92 € 6.959,04 € 190.236,91 €

Ergebnis im Erstgespräch besprechen

Wir ordnen Ihre Zahlen gemeinsam ein: welche Annahmen zu Ihrem Vorhaben passen, welche Positionen noch fehlen und was das für Ihren Kapitalbedarf bedeutet.

Passende Artikel

Wie Fremdkapital, laufende Kosten und Miete zusammenhängen, und was vor der ersten Finanzierungsanfrage feststehen sollte.

Heller Holzschreibtisch mit einer geschlossenen Exposémappe, einem Taschenrechner, einem Bleistift und einer Lesebrille im Fensterlicht

Grundlagen

Immobilie als Kapitalanlage: der vollständige Leitfaden

Wie eine vermietete Immobilie als Kapitalanlage funktioniert: die Mechanik aus Sachwert, Fremdkapital und Vermietung, die vollständigen Kostenblöcke, die realen Risiken und der Weg zum ersten Objekt.

Izla Yacoub5 Min. Lesezeit

Sandfarbene Gründerzeitfassade mit hohen Fenstern, kleinen Balkonen und Baumschatten im warmen Morgenlicht

Grundlagen

In Immobilien investieren für Einsteiger

Was hinter einer vermieteten Immobilie steckt, bevor Sie das erste Objekt ansehen: der tatsächliche Kapitalbedarf, die laufenden Kosten, die beiden Einstiegskennzahlen, der rechtliche Ablauf des Kaufs und die Risiken, die in jede Planung gehören.

Izla Yacoub5 Min. Lesezeit

Annahmen und Quellen

Unverbindliche Schätzung, keine Steuer- oder RechtsberatungRegelversion 1.0.0

Verwendete Annahmen

  • Annuität aus Sollzins plus anfänglicher Tilgung

    Der Rechner bildet ein Annuitätendarlehen ab: Die monatliche Rate besteht aus Zins und Tilgung und bleibt während der Zinsbindung gleich hoch; der Zinsanteil sinkt von Monat zu Monat, der Tilgungsanteil steigt um den ersparten Zins. Die monatliche Annuität wird als Darlehenssumme × (Sollzins + anfängliche Tilgung) ÷ 12 gebildet. Das ist keine zusätzliche Annahme, sondern die Definition der anfänglichen Tilgung: Im ersten Monat entspricht der Tilgungsanteil genau einem Zwölftel der anfänglichen Tilgung auf die Darlehenssumme. Die Verbraucherzentrale bestätigt diese Beziehung mit einem veröffentlichten Beispiel: Bei 300.000 Euro Darlehen und 3,5 Prozent Sollzins entspricht eine Rate von 1.200 Euro einer anfänglichen Tilgung von 1,30 Prozent, eine Rate von 1.600 Euro einer anfänglichen Tilgung von 2,90 Prozent. Gerechnet wird mit nominaler monatlicher Verzinsung (Sollzins ÷ 12) auf die jeweilige Restschuld; der Effektivzins nach Preisangabenverordnung wird nicht abgebildet.

  • Sollzins über den gesamten Betrachtungszeitraum konstant

    Der Restschuldverlauf wird über 10 Jahre mit dem eingegebenen Sollzins gerechnet. Tatsächlich wird der Sollzins nur für die vereinbarte Zinsbindungsfrist festgeschrieben; ist diese kürzer als 10 Jahre, hängt der weitere Verlauf vom dann gültigen Anschlusszins ab, den niemand heute kennt. Sondertilgungen, Ratenänderungen, Bereitstellungszinsen, Disagio und sonstige Kreditkosten bildet Version 1 nicht ab.

  • Leerstandsansatz ist eine freie Eingabe

    Für einen Leerstands- und Mietausfallansatz gibt es keinen gesetzlichen Referenzwert. Der Rechner setzt deshalb keinen automatischen Wert, sondern erwartet die Eingabe als Prozentsatz der Jahreskaltmiete. Ein Ansatz von 0 Prozent bedeutet, dass mit der vollen Jahreskaltmiete gerechnet wird und ein Mietausfall den Cashflow unmittelbar verschlechtern würde.

  • Referenzwerte für Instandhaltung und Verwaltung

    Instandhaltung und nicht umlagefähige Kosten sind freie Jahresbeträge. Als Orientierung nennt die Seite die Höchstwerte der Zweiten Berechnungsverordnung: nach § 28 Abs. 2 II. BV je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr höchstens 7,10 Euro bei einer Bezugsfertigkeit vor weniger als 22 Jahren, 9,00 Euro ab 22 Jahren und 11,50 Euro ab 32 Jahren; nach § 26 Abs. 2 II. BV höchstens 230 Euro Verwaltungskosten jährlich je Wohnung und nach § 26 Abs. 3 höchstens 30 Euro je Garagen- oder Einstellplatz. Die Verordnung gilt unmittelbar für öffentlich geförderten Wohnraum und dient hier als dokumentierter Anhaltspunkt, nicht als bindende Vorgabe.

  • Cashflow vor Steuern

    Der ausgewiesene Cashflow ist ein Wert vor Steuern. Steuerliche Wirkungen aus Vermietung und Verpachtung, insbesondere Abschreibung und der Abzug von Schuldzinsen als Werbungskosten, bildet der eigene Rechner zur Steuerwirkung ab. Kaufnebenkosten, Eigenkapitaleinsatz, Rücklagenaufbau, Mietsteigerungen und Wertentwicklung sind nicht Teil dieser Rechnung.

Quellen mit Abrufdatum